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Steueroptimiert anlegen mit Fonds und ETFs
Verschieben oder reduzieren Sie Ihre Steuerbelastung bei der Geldanlage mit Fonds und ETFs. Mit unserer steueroptimierten Anlagelösung fallen Steuern erst später oder sogar in geringerem Umfang an. Dadurch bleibt mehr Kapital, das Erträge für Sie erwirtschaftet. So erzielen Sie im Vergleich zur normalen Anlage eine bessere Rendite.
Das kennen Sie wahrscheinlich aus eigener Erfahrung: Erträge aus Kapitalanlagen von Privatpersonen unterliegen grundsätzlich der Abgeltungssteuer und werden mit einem pauschalen Steuersatz von 25% belastet. Dazu kommen Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer, was zu einer effektiven Steuerbelastung zwischen rund 26,4% und 28% auf die Kapitaleinkünfte führt.
Auch wenn Sie Ihrem Depot kein Geld entnehmen, mindern Steuerabzüge Ihr Vermögen. Immer wenn ein Fonds oder ETF mit Gewinn veräußert wird (auch bei einem Tausch in einen anderen Fonds/ETF) schlägt die Steuer zu. Mit Abgeltungssteuer belastet werden ebenso laufende Ausschüttungen und seit 2018 gibt es mit der sogenannten Vorabpauschale auch eine Mindestbesteuerung von nicht ausschüttenden (thesaurierenden) Fonds bzw. ETFs.
Lediglich Einkünfte bis 1.000 Euro pro Person bleiben mit dem Sparer-Pauschbetrag steuerfrei. Dieser ist jedoch schon bei überschaubaren Anlagebeträgen schnell aufgebraucht.
Besteuert wird direkt an der Quelle
Die depotführende Bank ist verpflichtet die anfallenden Steuern zu berechnen, direkt einzubehalten und an das Finanzamt abzuführen. Als Anleger stellt Ihnen die Bank darüber einmal im Jahr eine Steuerbescheinigung aus.
Besser steueroptimiert investieren
Wir helfen Ihnen auf legalem Weg die Steuerbelastungen Ihrer Anlagen in Fonds und ETFs zu verschieben, zu reduzieren oder sogar komplett zu vermeiden. Die ideale Lösung bei langfristigen Investments und ausgeschöpftem Sparerfreibetrag.
Steuerabzüge im Depot sind die Regel
Wir helfen Ihnen auf legalem Weg die Steuerbelastungen Ihrer Anlagen in Fonds und ETFs zu verschieben, zu reduzieren oder sogar komplett zu vermeiden.
Vorteil 1: Steuerstundung
Von Steuerstundung spricht man, wenn Steuerzahlungen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Solange Ihr Kapital in Fonds und ETFs investiert bleibt, erfolgt kein Abzug von Abgeltungssteuer. Auch Vorabpauschalen werden nicht erhoben und Ihr Sparer-Pauschbetrag wird nicht verbraucht. Realisierte Gewinne und Ausschüttungen werden ungemindert reinvestiert. Die Abgeltungssteuer fällt erst an, wenn Sie Kapital entnehmen.
Geld, das normalerweise schon an das Finanzamt abgeführt worden wäre, arbeitet so weiterhin für Sie und kann Erträge erzielen. Je länger Sie Ihr Kapital unangetastet lassen, desto stärker wirkt dieser positive Effekt.
Vorteil 2: Steuerminderung
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Vorteil 3: Steuervermeidung
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Die Steuervorteile unserer Lösung
Bei der Geldanlage unterscheidet man den nominalen (rein betragsmäßigen) Ertrag vom realen Ertrag. Bringt eine Festgeldanlage von 100.000 € z. B. 2% Zinsen im Jahr, beträgt der nominale Ertrag 2.000 €.
Da Geld als Wertspeicher dient, muss die laufende Teuerung von Waren und Dienstleistungen (Inflation oder Geldentwertung) mit in die Berechnung eingehen. Nur so ist sichergestellt, dass die Kaufkraft in der Zukunft erhalten bleibt und das Vermögen nicht schleichend entwertet wird. Außerdem sind Erträge aus Kapitalanlagen steuerpflichtig und auch die Steuerzahlung geht in die Renditeberechnung ein. Real sieht der Ertrag unserer Festgeldanlage nicht mehr gut aus, wie die Tabelle zeigt:
Vermögensentwicklung | |
|---|---|
24-hour front desk | |
Free WiFi | |
Parking | |
Breakfast | |
Pool | |
Gym |
Die Steuerbelastung wurde vereinfacht mit 25 % angesetzt
Vereinfacht ausgedrückt: Das nominale Vermögen ist der Betrag, den Sie auf dem Bankkonto sehen. Das ist beruhigend, aber auch trügerisch. Denn optisch bleibt es stabil und erhöht sich mit jeder kleinen Zinszahlung sogar ein wenig. Die reale Vermögensentwicklung zeigt hingegen, was wirklich mit dem Wert Ihres Kapitalspeichers passiert: Seine Kaufkraft nimmt ab.
Tatsächlich bringen Sparanlagen real kaum etwas ein. Auch Phasen ohne Erträge oder mit realen Verlusten, wie im Beispiel oben, sind keine Seltenheit. Für kurze Zeit ist das verschmerzbar, auf lange Sicht zeigt sich das Dilemma aber deutlich.
Es kommt auf die reale Rendite an
Obwohl Sparen keinen realen Ertrag bringt, bleiben viele Menschen in diesem System gefangen: Es ist nun einmal bequem, erscheint sicher – das Geld auf dem Konto vermehrt sich ja – und ist einfach zu verstehen. Eigentlich geht es nur um die Laufzeit und die Höhe des Zinses. So bleibt Geld meist schlecht oder überhaupt nicht verzinst (Girokonto) liegen. Teilweise opfern Sparer aber auch viel Zeit und Mühe, um von Bank zu Bank zu springen. Nur, um sich die “besten“ Sparangebote zu sichern. Dabei spielt die wirkliche Musik woanders und die Zeit wäre besser genutzt, wenn man sich mit dem Investieren beschäftigen würde. Doch dazu mehr im nächsten Abschnitt.
„Das größte Risiko besteht darin,
kein Risiko einzugehen."
Mark Zuckerberg, Gründer von Facebook
Sparen und Investieren sind verschiedene Welten. Aus diesem Grund fällt es vielen Menschen schwer, den Schritt vom Sparen zum Investieren zu gehen. Beim Investieren verzichten Sie auf Garantien und stellen Ihr Kapital direkt der Wirtschaft und dem Kapitalmarkt zur Verfügung. Das geschieht beispielsweise durch den Kauf von Aktien oder Zinspapieren (Anleihen) an der Börse.
Nachteil des Investierens
Auf Garantien verzichten? Klingt nicht gerade vertrauenserweckend. Und Wertpapiere an der Börse kaufen – gehen da die Kurse nicht wild rauf und runter? Das Risiko erscheint vielen unkalkulierbar und tatsächlich: Investieren ist auf kurze Sicht weniger planbar als Sparen
Belohnung durch höhere Ertragschancen
Wer investiert geht bewusst kalkulierbare Risiken in Form von Wertschwankungen ein. Man folgt also einer Strategie. Dafür wird man mittel- bis langfristig durch deutlich bessere Erträge belohnt. Weiter oben haben wir gesehen, dass mit Sparen kaum eine reale Rendite zu erzielen ist. Das sieht beim Investieren anders aus und deshalb führt bei vernünftiger Geldanlage kein Weg daran vorbei.
Investieren
Während sich Sparen und Investieren deutlich voneinander unterscheiden, sind die Unterschiede zwischen Investieren und Spekulieren nicht ganz so einfach zu erkennen. Vielfach werden diese beiden Wege der Geldanlage sogar in einen Topf geworfen und als “Zockerei“ verteufelt.
Die Grenzen sind fließend, weil Anlegende individuelle Bereitschaft haben, Risiko zu tolerieren. Was für den einen noch solide Geldanlage ist, kann für den anderen schon spekulativ sein. Außerdem werden teils dieselben Anlageinstrumente (z.B. Aktien, ETFs und Fonds) genutzt.
So lässt sich Spekulation von Investition abgrenzen
Eine spekulative Geldanlage
-
erfolgt mit eher kurzem Zeithorizont
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bietet hohe Gewinne bei Eintritt der Erwartungen, andernfalls sind aber auch hohe Verluste möglich
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ist eine Geldanlage, deren Risiken nicht erkannt wurden
-
folgt eher einzelnen Ideen als einer durchdachten Strategie
Spekulieren
Der Königsweg der Kapitalanlage und wie Sie ihn gehen
Sparanlagen eignen sich daher besonders für den Teil Ihres Geldvermögens, der kurzfristig verfügbar sein muss für geplante Anschaffungen und Ausgaben oder als Sicherheitsreserve für unvorhersehbare Ereignisse. Welche Beträge hier angelegt werden sollen, hängt von Ihrer individuellen Lebenssituation und Ihrem Sicherheitsbedürfnis ab. Wird der Anteil zu knapp bemessen, müssen bei Bedarf Investitionen aufgelöst werden. Eventuell zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Wird der Anteil dagegen zu hoch festgelegt, geht dauerhaft Renditepotential verloren.
Gelder, die nicht als Sicherheitsreserve dienen oder für geplante Ausgaben bereitstehen, sollten investiert werden. Nur so können Sie reale Erträge (nach Steuern und Inflation) erwirtschaften und Ihr Vermögen erhalten und vermehren.
Planen Sie mittel- bis langfristig und investieren Sie global mit breiter Risikostreuung. ETFs und Investmentfonds sind dafür die optimalen Instrumente. Seien Sie realistisch bei der Einschätzung, welche Wertschwankungen Sie vertragen. Das bestimmt maßgeblich die Zusammenstellung Ihres Anlageportfolios. Eine zu defensive Aufstellung kostet langfristig Rendite, eine zu offensive Ausrichtung kann zu höheren Rückschlägen führen als gedacht.
Wie wir gesehen haben, sollten Sie Spekulationen meiden. Einzelne spektakuläre Erfolge sind dabei zwar immer möglich, das sind aber “Glückstreffer“ und keine dauerhaft reproduzierbaren Ergebnisse. Über kurz oder lang werden Sie mit Spekulationen nur Verluste einfahren und irgendwann frustriert jegliche (positive) Risikobereitschaft verlieren.
Sparen ist der defensivste Weg der Geldanlage. Der hohen Sicherheit und guten Planbarkeit stehen vor allem die geringen Erträge entgegen. Eine positive reale Rendite lässt sich damit aber kaum erzielen.
Tipp:
Eine Vermögensverwaltung kann Ihnen viel Arbeit abnehmen: Entscheiden Sie sich beispielsweise für eine ausgewogene Anlagestrategie (erfahrungsgemäß für rund 80% der Anleger eine gute Wahl) wie unsere Global Flexibel RI oder Nachhaltig Ausgewogen RI, investieren Sie in ein sorgfältig zusammengestelltes Portfolio unterschiedlicher Fonds und ETFs. Ihr Depot wird automatisch überwacht und an Marktveränderungen angepasst. D.h. Sie sind ohne Aufwand gut investiert und können sich den für Sie spannenderen Dingen des Lebens widmen.
Tipp:
Euro-Geldmarktfonds eignen sich ideal für die Anlage einer Liquiditätsreserve. Sie bieten dauerhaft marktgerechte Erträge, ohne dass Sie laufend nach guten Zinsangeboten Ausschau halten müssen. Im Gegensatz zu Festgeldern bleibt Ihr Kapital verfügbar.
Nutzen Sie unsere Kompetenz und 30 Jahre Erfahrung für Ihren Anlageerfolg!
Vereinbaren Sie jetzt einen kostenfreien und unverbindlichen Termin für ein Erstgespräch. Dabei lernen wir uns näher kennen, besprechen Ihre Wünsche und Vorstellungen und merken, ob wir zusammenpassen.
Die Mikrofinanz-Idee aktiv unterstützen
Sie wollen die Mikrofinanz-Idee aktiv unterstützen und anderen Menschen einen Teil Ihres Vermögens als Mikrokredit zur Verfügung stellen? Machen Sie es wie bereits einige unserer Kunden: Mit einer Anlage in einen Mikrofinanzfonds geht das ganz bequem.
Wir freuen uns über Ihr Engagement und stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Félix Zenón Salazar, Kunsthandwerker aus Bolivien, konnte mit Mikrofinanzkrediten seine Werkstatt vergrößern. Seine Kinder haben nun Zugang zu Bildung. Salazar ist Kunde eines Mikrofinanzinstitutes aus dem Portfolio des IIV Mikrofinanzfonds.
In der Dritten Welt herrscht auch im 21. Jahrhundert noch verbreitet Armut. Es wurden aber trotz der nach wie vor schwierigen Lage Fortschritte erzielt. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistete die internationale Entwicklungshilfe, die selbst einen Wandel vollzogen hat: Statt kurzfristiger Unterstützung um die größte Not zu lindern (Lebensmittelspenden, medizinische Versorgung), setzt man seit vielen Jahren auf die “Hilfe zur Selbsthilfe“. Man hat erkannt, dass es viel wirkungsvoller ist, Menschen dazu zu befähigen für sich selbst zu sorgen. Nur so können sie sich eine eigene Lebensgrundlage schaffen und bleiben auf lange Sicht unabhängig von externer Hilfe.
Vom Mikrokredit zum Friedensnobelpreis
Bereits in den 1970er Jahren entwickelte der Wirtschaftswissenschaftler Muhammad Yunus in Bangladesch ein Programm, in dessen Rahmen kleine Kredite (sogenannte Mikrokredite) zur Existenzgründung ausgereicht wurden. Das Besondere an diesem Konzept: Da die meisten Menschen völlig mittellos waren, wurden die Kredite ohne Sicherheiten vergeben.
Der Erfolg war überwältigend. Mit einem Mikrokredit in Verbindung mit praktischer Anleitung zur “Unternehmensführung“ gelang es vielen Menschen, sich eine eigene tragfähige Existenz aufzubauen. Sie ergriffen die gebotene Chance, pachteten ein Stück Land um Nahrung zu erzeugen, kauften Werkzeuge um Produkte herzustellen oder zu reparieren oder bauten einen Ofen um eine Garküche zu eröffnen.
Muhammad Yunus hat die Mikrofinanz-Idee maßgeblich verbreitet. Die von ihm gegründete Grameen Bank vergibt Mikrokredite an Mittellose. Für dieses Engagement wurde Yunus 2006 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
Die Erfahrung zeigt: In der Regel reichen ein paar hundert Dollar aus, um Menschen in Entwicklungsländern den Start in eine erfolgreiche Selbstständigkeit zu ermöglichen.
Mikrofinanzfonds rentieren sich zweifach
Mit einer Investition in einen Mikrofinanzfonds stellen Sie Ihr Kapital für Mikrokredite in Entwicklungsländern bereit. Damit erzielen Sie eine doppelte Rendite:
Die finanzielle Rendite
Da die Mikrofinanz-Idee auch wirtschaftlich tragfähig ist und Kreditausfälle trotz der nicht vorhandenen Sicherheiten eher selten sind, lassen sich mit Mikrofinanzfonds auch Erträge erzielen. In der Vergangenheit konnten Anleger mit Mikrofinanzfonds mittel- bis langfristig durchschnittliche jährliche Renditen von bis zu rund zwei Prozent erzielen. Sicherlich sollte bei einem Engagement in Mikrofinanzfonds nicht ausschließlich der finanzielle Ertrag im Vordergrund stehen. Attraktiv sind Erträge auf diesem Niveau im aktuellen Zinsumfeld aber allemal.
Die soziale Rendite
Zum finanziellen Ertrag kommt das gute Gefühl, mit der Geldanlage etwas Sinnvolles zu bewirken. Denn was gibt es Schöneres, als andere zu unterstützen? Eine Investition von wenigen hundert Euro kann bereits den Start eines kleinen Unternehmens in der Dritten Welt finanzieren. Schaffen Sie so die Basis für ein besseres Leben anderer Menschen.
Mikrofinanzfonds sind sozial und rentabel!
Die Idee hinter Mikrofinanzfonds
Die Wirkung von Mikrofinanzfonds
Daneben ergeben sich weitere Effekte. Beispielsweise können es sich Eltern, die ein ausreichendes Einkommen erzielen, eher erlauben ihre Kinder zu Schule zu schicken. Sie sehen, Mikrofinanzfonds sind eine direkt wirkungsorientierte Geldanlage (man spricht Neudeutsch vom Impact Investing). Über die von den Mikrofinanzfonds erzielte Wirkung berichten Anbieter in teils sehr ausführlichen jährlichen Reports (Beispiel: Impact Report 2024 des IIV Mikrofinanzfonds).




8. UN-Nachhaltigkeitsziel: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
Aufgrund des starken Wachstums der Bevölkerung in Schwellenländern benötigen dort immer mehr Menschen einen Arbeitsplatz. Gerade kleine Unternehmen schaffen diese wichtigen Stellen. Mikrokredite sind in Entwicklungsländern ein unverzichtbarer Finanzierungsbaustein zur Unternehmensgründung.
5. UN-Nachhaltigkeitsziel: Geschlechtergleichheit
Mikrofinanzkredite werden oft an Frauen oder Frauengruppen ausgereicht, die sich in der Regel als zuverlässige Kreditnehmer auszeichnen. Dies trägt dazu bei den Status und die wirtschaftliche Lage von Frauen in Schwellenländern zu verbessern.
2. UN-Nachhaltigkeitsziel: Kein Hunger
Bei der Bekämpfung des Hungers spielt gerade in ärmeren Ländern die vor Ort betriebene Landwirtschaft eine wichtige Rolle. Kleinere Landwirtschaftsbetriebe können mit einem Mikrofinanzkredit beispielsweise Saatgut und landwirtschaftliche Geräte anschaffen.
1. UN-Nachhaltigkeitsziel: Keine Armut
Mikrofinanzkredite tragen dazu bei, dass sich arme Menschen eine tragfähige Existenz aufbauen können. Finanzielle Mittel oder andere Sicherheiten sind keine Grundvoraussetzung für die Kreditgewährung.
Im Jahr 2015 haben sich die Vereinten Nationen (UN) auf 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung verständigt. Die sogenannten “Sustainable Development Goals (SDGs)“ sind Teil der Agenda 2030. Um die allgemein formulierten Ziele greifbarer zu machen, wurden jeweils mehrere Unterziele definiert. Diese sind anhand von Indikatoren messbar. So lassen sich bereits erzielte Erfolge dokumentieren (die Indikatoren der UN-Nachhaltigkeitsziele für Deutschland veröffentlicht beispielsweise das Statistische Bundesamt).
Mit einer Investition in einen Mikrofinanzfonds fördern Anleger gleich mehrere der Nachhaltigkeitsziele. Insbesondere sind dies:
Wie funktioniert ein Mikrofinanzfonds?
Wenn Sie über uns Anteile eines Mikrofinanzfonds erwerben, wird Ihr Kapital zusammen mit dem vieler anderer Anleger im sogenannten Fondsvermögen gesammelt. Die Manager des Mikrofinanzfonds reichen das Geld an ausgewählte Mikrofinanzinstitute auf der ganzen Welt weiter. Dabei achten die Fondsmanager beispielsweise auf die Qualität der Institute und eine globale Streuung zur Risikominimierung.
Die Mikrofinanzinstitute wiederum organisieren die Kreditvergabe und Betreuung der Gründer und Kleinunternehmer vor Ort in den Schwellenländern. Durch die große Anzahl der Mikrokredite sinkt das Risiko der Mikrofinanz-Anlage. Dazu trägt auch bei, dass Kreditausfälle trotz der nicht vorhandenen Sicherheiten sehr selten sind.
Mikrofinanzfonds schaffen die Verbindung zwischen Anlegern und Kreditnehmern

Schematische Darstellung der Arbeitsweise eines Mikrofinanzfonds
Die Rückzahlung des Kapitals mit den Zinsen erfolgt genau anders herum, also von den Kreditnehmern an die Mikrofinanzinstitute und von dort zurück zum Mikrofinanzfonds. Dieser kann die Gelder dann neu vergeben.
Da dem Mikrofinanzfonds neben Rückzahlungen aus Krediten auch Zinserträge zufließen, wird das Fondsvermögen größer und der Wert der Fondsanteile steigt. Davon profitieren schließlich Sie als Anleger.
Investmentberatung seit 1995
Ich bin Alexander Rabe, Gründer und Kopf der Rabe Investmentberatung. Schon seit meiner Schulzeit beschäftige ich mich mit Geldanlagen, Wertpapieren und den Finanzmärkten. Aus dieser Faszination heraus habe ich mein Unternehmen bereits während des Studiums gegründet. Lesen Sie in meiner Geschichte wie alles angefangen hat.
Mehr darüber, wen wir beraten, welchen Ansatz wir verfolgen und welche Überzeugungen und Werte uns leiten, erfahren Sie auf der “Über uns“-Seite.
Profitieren Sie bei Ihren Geldanlagen von meiner Erfahrung und einer auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Lösung. Vereinbaren Sie dazu einen persönlichen Gesprächstermin mit mir.

Alexander Rabe, Investmentberater

Mikrokredit-Kundin aus Peru. Bildquelle: Invest in Visions
Den sozialen Aspekt und die Sinnhaftigkeit einer Mikrofinanzanlage haben wir bereits dargelegt. Darüber hinaus haben Mikrofinanzfonds als Kapitalanlage ein sehr interessantes Profil:
Die Wertschwankungen (auch als Volatilität bezeichnet) von Mikrofinanzfonds sind relativ gering, die Erträge daher recht stabil. Auch wenn die Renditeerwartung nicht übermäßig hoch ist, im aktuellen Zinsumfeld sind Erträge von 1 Prozent p.a. schon attraktiv. Weil die Geschäfte der regionalen Kleinunternehmer in den Schwellenländern in der Regel wenig mit der globalen Weltwirtschaft zu tun haben, verläuft die Entwicklung der Mikrofinanzfonds recht unabhängig von der anderer Wertpapieranlagen wie Aktienfonds oder Rentenfonds. Man spricht hier von einer geringen Korrelation. Aufgrund dieser geringen Abhängigkeit (Korrelation) eignen sich Mikrofinanzfonds ideal als Beimischung in einem (nachhaltigen) Fondsdepot. Sie können hier zu einer stabileren Entwicklung des Gesamtdepots beitragen.
Trotz dieser Vorteile sind Mikrofinanzfonds kein besserer Ersatz für kaum noch verzinste Festgelder oder andere Bankanlagen. Auch hier bestehen Risiken, die man als Anleger kennen sollte:
Stellt man sich vor, wie das Geld von Mikrofinanzfonds über mehrere Mikrofinanzinstitute an viele einzelne Kreditnehmer auf der ganzen Welt verteilt ist, wird klar, dass die Liquidität (Verfügbarkeit) der Anlage eingeschränkt und die Bewertung des Fondsvermögens schwierig ist. Daher werden Preise für Mikrofinanzfonds nur einmal im Monat festgestellt und die Rückgabe von Anteilen ist nur unter Einhaltung von Fristen (vierteljährlich/halbjährlich) möglich. Im Fall einer Krise kann der Verkauf von Anteilen eventuell für einige Zeit nicht möglich sein. Außerdem können Währungsrisiken (auch Chancen) bestehen, da die Kreditvergabe in der jeweiligen Landeswährung oder in US-Dollar erfolgt, Sie als Anleger aber in Euro investieren. Manche Mikrofinanzfonds sichern solche Währungsrisiken ganz oder teilweise ab, was aber mit Kosten verbunden ist, die den Ertrag schmälern.
Sie sehen, Mikrofinanzfonds sind eine tolle Idee und Beimischung. Sie sind aber kein Basisinvestment und nicht als kurzfristige oder alleinige Anlage für einen großen Teil des eigenen Vermögens geeignet. Wir beraten Sie diesbezüglich gerne.
Was Sie bei einer Anlage in Mikrofinanzfonds beachten sollten
*Hinweis: Bei den auf dieser Seite vorgestellten Kapitalanlagen handelt es sich um offene Investmentfonds oder ETFs, die mit Risiken verbunden sind. Der Wert von Anlagen in Investmentfonds und ETFs, sowie die hieraus erhaltenen Erträge können steigen oder fallen. Anleger erhalten möglicherweise nicht den investierten Geldbetrag zurück. Historische Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind weder ein Indikator noch eine Garantie für die künftige Wertentwicklung! Währungsschwankungen können den Wert ausländischer Anlagen beeinträchtigen. Informationen zur steuerlichen Behandlung können von individuellen persönlichen Verhältnissen abhängen und künftig Änderungen unterworfen sein. Der Erwerb von Anteilen an Investmentfonds und ETFs erfolgt auf Grundlage der jeweils aktuellen Verkaufsprospekte und Wesentlichen Anlegerinformationen, zusammen mit dem geprüften Jahresbericht und dem Halbjahresbericht (falls dieser später veröffentlicht wurde). Diese Unterlagen enthalten Sie kostenfrei und in deutscher Sprache bei der Rabe Investmentberatung GmbH.